Hochschule Trier - angewandte Forschung und Entwicklung an drei Standorten

Rund 7.400 junge Menschen studieren und forschen an den Hochschulstandorten in Trier, Idar-Oberstein und dem Umwelt-Campus Birkenfeld. Damit ist die Hochschule Trier eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz. Die Lage im südwestlichen Dreiländereck Deutschlands schafft mit internationalen Angeboten und vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten in Luxemburg, Frankreich und Belgien ideale Voraussetzungen für Studium und Beruf.

Die Hochschule bietet den Studierenden ein umfassendes Studienangebot und ein breites Spektrum anwendungsorientierter Forschungsprojekte. Das Angebot deckt die Bereiche Technik, Wirtschaft, Gestaltung, Recht und Informatik ab und zeichnet sich durch besondere Fächervielfalt aus. Am Umwelt-Campus Birkenfeld wird das grundständige Studienangebot am Beispiel des Anwendungsfeldes der umweltrelevanten Forschung vertieft.

Praxisnahe Ausbildung auf wissenschaftlicher Grundlage, betreute Projekte und Praxisphasen gehören zum fundierten Studium. Durch integrierte Praxisphasen und Auslandssemester erweitern die Studierenden ihre theoretischen Kenntnisse und Erfahrungen und erproben sich in der Praxis.

Beste Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen in Verbindung mit der Durchführung von Projekten der angewandten Forschung gewährleisten ein anwendungsbezogenes, berufsorientiertes Studium. Hierzu gehören insbesondere die Dualen Studiengänge, in denen zeitgleich eine berufliche und eine akademische Ausbildung erfolgen.
Kooperationsabkommen mit vielen Universitäten und Hochschulen weltweit, Studiengänge mit Doppelgraduierung und ein lebhafter Studierenden- und Professorenaustausch verleihen der Hochschule Trier ein ausgeprägtes internationales und interdisziplinäres Profil.

Standort Trier - Zukunftsschmiede mit Tradition

Die Hochschule Trier hat mit ihren zwei Vorläufereinrichtungen, der Baugewerkeschule und der Werkkunstschule, schon im 19. Jahrhundert zwei Standorte im Herzen Triers vorzuweisen - am Paulusplatz und am Irminenfreihof. Bereits seit 1830 widmet sich die Baugewerkeschule der Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren. Die Werkkunstschule begründet auch den heutigen Fachbereich Gestaltung.

Als 1971 die Fachhochschule Rheinland-Pfalz gegründet wird, werden die aus beiden Vorläufern hervorgegangenen Einrichtungen als Abteilung Trier in die neue Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz integriert. In Folge der schnell wachsenden Studierendenzahl reichen die innerstädtischen Standorte nun nicht mehr aus. Zum Wintersemester 1979/80 beginnt der Umzug auf das über den Dächern von Trier gelegene Campusgelände am Schneidershof. Seit 1996 ist die Hochschule Trier selbstständig und wächst zu einer Zukunftsschmiede der Region mit mehreren Standorten in Trier, Birkenfeld und Idar-Oberstein heran.

In Trier werden neben dem Campus Schneidershof auch die "alten" Standorte im Zentrum Triers wieder belebt: Zum 30-jährigen Jubiläum der Hochschule im Jahr 2001 beziehen die Modedesigner die sanierten Räumlichkeiten am Irminenfreihof. Und am Paulusplatz sind nach umfangreichen Umbauarbeiten seit 2003 wieder die Studiengänge Kommunikationsdesign und Innenarchitektur zu finden.

Seit März 2010 ist die Hochschule Trier "Individual full member der EUA".

Standort Umwelt-Campus Birkenfeld - Green-Campus-Konzept

Leben, lernen und arbeiten an einem besonderen Ort. Der Umwelt-Campus Birkenfeld, ein Standort der Hochschule Trier, zählt zu den besonderen Hochschulstandorten in Deutschland. Den Studierenden wird ein interdisziplinäres Studium an der europaweit einzigartigen „Zero Emission University“ geboten. Neben einem ökologischen Baukonzept über eine CO2-neutrale Energie- und Wärmeversorgung verfügt der Campus über modernste Gebäude- und Anlagentechnik.

Unter dem Themenschwerpunkt „Umwelt“ wird hier heute den mehr als 2.400 Studierenden eine zukunftsorientierte Ausbildung in den beiden Fachbereichen Umweltplanung/-technik und Umweltwirtschaft/-recht angeboten. Der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke bildet das thematische Bindeglied zwischen den Bachelor-,  Master- und Dualen Bachelor-Studiengängen und fördert eine intensive und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachdisziplinen.

Die Vernetzung ökologischer, wirtschaftlicher, technischer und sozialer Belange soll die Studierenden dazu befähigen, in ihrer späteren Tätigkeit komplexe Systeme zu analysieren und zu optimieren. In der praxisorientierten Ausbildung haben die Studierenden die Gelegenheit, das theoretisch erworbene Wissen in regionalen Unternehmen sowie in einer der zahlreichen Forschungseinrichtungen am Umwelt-Campus zu erproben.

Kontakte zu diversen ausländischen Hochschulen und das Angebot von Fremdsprachen ermöglichen den Studierenden den Erwerb von sprachlichen und internationalen Kompetenzen.

Standort Idar-Oberstein - Edelstein und Schmuck

Idar-Oberstein, die Stadt der Edelsteine, ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und hat im Umgang mit Edelsteinen und mit der Herstellung von Schmuck eine weit zurückreichende Tradition. Hier werden die in Deutschland einmaligen Studiengänge Bachelor und Master of Fine Arts 'Edelstein und Schmuck' angeboten. Der 6-semestrige Bachelorstudiengang wird in deutscher Sprache und der 4-semestrige Masterstudiengang wird in englischer Sprache angeboten. Ein zusätzliches, besonderes, ebenfalls in englischer Sprache stattfindendes Angebot, ist der weiterbildende Masterstudiengang, der mit mindestens 3-jähriger beruflicher fachbezogener Erfahrung belegt werden kann.

Fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten werden mit dem Ziel vermittelt, dass die Studierenden zur selbstständigen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sowie zur künstlerischen Arbeit befähigt werden. So wird eine ganzheitliche Konzeption in der Edelstein-, Schmuck- und Objektgestaltung verwirklicht. Der Weg dahin kann nur interdisziplinär sein: Einbezogen werden die Studiengebiete Plastik und Zeichnung, Bildkommunikation, CAD (Computer Aided Design) sowie allgemein- und fachwissenschaftliche Lehrgebiete. Diese ermöglichen die Ausbildung vielfältiger künstlerischer, fachwissenschaftlicher und praxisbezogener Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie sind unabdingbare Voraussetzungen, ein tiefes Verständnis des eigenen Tuns zu entwickeln und tragen zur Fähigkeit, neue Wege zu beschreiten bei.

Am Hochschulstandort Idar-Oberstein wurde mittels des dort praktizierten fortschrittlichen Lehr/Lernkonzeptes ein einmaliger Ruf auf dem Gebiet der Edelstein- und Schmuckkunst erworben. Dieses Konzept und die so entstandenen Ergebnisse haben dazu geführt, dass am Campus in Idar-Oberstein mittlerweile Studierende aus rund 20 unterschiedlichen Nationen forschen und arbeiten.

Mehr Infos unter: www.hochschule-trier.de/go/es


Hochschulmagazin Campino

Zahlreiche Informationen zu aktuellen Projekten und Aktivitäten rund um die Hochschule sind im standortübergreifenden Hochschulmagazin "Campino" zu finden. Das Magazin erscheint jeweils zu Beginn des Sommer- (April) und Wintersemesters (Oktober). In der dargestellten Ausgabe 02/2014 wird ab S.48 über vitaminBIR berichtet. Weitere Ausgaben finden Sie auf der Website der Hochschule Trier.

Hochschule Trier, Standort Schneidershof
Umwelt-Campus Birkenfeld
Zentraler Neubau am Standort Birkenfeld
Schneidershof in Trier
Hochschulstandort in der Natur
Der Standort der Hochschule in Idar-Oberstein
Steinschleiferei der Fachrichtung Edelstein und Schmuck